NRW UND FUKUSHIMA SETZEN ZUSAMMENARBEIT IN H2-TECHNOLOGIEN FORT: UNTERZEICHNUNG EINER ABSICHTSERKLÄRUNG

Meldung:

NRW und die japanische Präfektur Fukushima setzen wirtschaftliche Zusammenarbeit fort und kooperieren künftig bei zukunftsweisenden Technologien in den Bereichen Wasserstoff und Ammoniak. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur und Gouverneur der Präfektur Fukushima Masao Uchibori unterzeichneten am Mittwoch, 26. April 2023, zur Fortsetzung der Zusammenarbeit in den Bereichen der Erneuerbaren Energien und der Medizintechnik vergangene Woche eine gemeinsame Absichtserklärung.

Essen hatte die Ehre, als einziger kommunaler Partner bei der Unterzeichnungszeremonie dabei zu sein, da wir mit der Stadt Koriyama in Fukushima bereits eng kooperieren.
Vor Unterzeichnungszeremonie fand das Seminar „Innovation through Cooperation between Fukushima and NRW“ statt. Als Wirtschaftsförderung waren wir offizieller Unterstützer dieser Veranstaltung und konnten Essen dabei mit einem Stand repräsentieren.

Essen punktet bei Fukushima-Delegation als H2-Standort

Auch bei der hochrangigen Fukushima-Delegation am Folgetag konnte Essen punkten. Die Präfektur Fukushima hatte im Vorfeld den Wunsch geäußert, mit der Delegation den Wasserstoffstandort Essen kennenzulernen. Dazu begrüßten wir sie herzlich und konnten Essen als H2-Standort mit der H2-Strategie, H2-Projekten und unserem HyTechCheck Programm, präsentieren.

Die Delegation, in Begleitung des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, der JETRO Düsseldorf sowie NRW.Energy4Climate GmbH besuchte Essener Energie-Start-ups, darunter Unigy GmbH und Greenlyte Carbon Technologies.

Das zeigt uns: Japan behält ein Auge auf die Energiehauptstadt Europas. Der fortschreitende industrielle Wandel vom Kohlebergbau hin zu Green Energy und Digital Health sowie hin zu einer lebendigen kulturellen und grünen Metropole sind Themen, die uns verbinden und viel Raum für intensiven Austausch bieten.

Japan und die Stadt Essen und verbinden seit mehreren Jahren enge Beziehungen

Essen besuchte die Präfektur Fukushima zuletzt 2022 mit einer großen Delegation.
Seit 2018 arbeitet die japanische Stadt Koriyama eng mit Essen im Rahmen des Projektes „International Urban Cooperation“ (IUC) zusammen, das Teil einer langfristigen Strategie der EU zur nachhaltigen Stadtentwicklung ist. Zuletzt in 2021 wurde diese Vereinbarung erweitert, sodass aktuell die Städte Koriyama, Toyota City und Grenoble Alpes Métropole mit der Stadt Essen am IURC-Programm teilnehmen und im Bereich Wasserstoff und Open Innovation kooperieren.
Vergangenes Jahr erfolgte die offizielle Unterzeichnung der internationalen Vereinbarung durch OB Thomas Kufen und seinen Amtskollegen Masato Shinagawa in Koriyama.

Wir sind überzeugt, dass die Zusammenarbeit von Nutzen sein wird und freuen uns auf weitere spannende Projekte.