MEDIZINSTANDORT ESSEN WIRD NATIONALES KREBSFORSCHUNGSZENTRUM

Westdeutsches Tumorzentrum (WTZ) in Essen / Foto: Andre Zelck

Meldung:

Krebsforschung auf Spitzenniveau: Die Universitätskliniken Essen und Köln werden Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT). Das von den beiden Universitätskliniken getragene „NCT West“ zählt künftig zu den bundesweit sechs festen NCT-Standorten.

 

Wichtige Voraussetzung dafür war die Gründung des Cancer Research Centers Cologne Essen (CCCE) als standortübergreifendes Forschungszentrum. Das CCCE befasst sich mit zukunftsweisenden Schwerpunktthemen wie der medizinischen Datenwissenschaft, der translationalen Onkologie und der computergestützten Krebsbiologie. Die Landesregierung fördert das CCCE als exzellentes Krebsforschungszentrum von überregionaler Bedeutung bereits seit 2020 mit 20 Millionen Euro.

Das „NCT West“ wird nach mehrjährigem Aufbau nun auch künftig dauerhaft von Bund und Ländern mit bis zu 98 Millionen Euro gefördert. Dadurch werden weitere Fortschritte durch neue und bessere Diagnoseverfahren und Therapien möglich. Ziel ist es, mit diesem Spitzenzentrum der Krebsforschung die klinische Erforschung der Volkskrankheit Krebs auf ein internationales Spitzenniveau zu führen.

Professor Dr. Martin Schuler, Direktor der Inneren Klinik (Tumorforschung) und stellv. Direktor des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) der Universitätsmedizin Essen: „Wir sind sehr glücklich, dass der Vernetzungsgedanke für eine verbesserte Krebsmedizin aus Nordrhein-Westfalen so erfolgreich auf die Bundesebene übertragen werden konnte.“

 

Zur Pressemitteilung des Universitätsklinikums Essen