ESSENER START-UP-ÖKOSYSTEM STEHT IN VOLLER BLÜTE

Start-up-Neugründungen von 2019 bis 2023 im Städtevergleich: Mit 84 Neugründungen ist Essen führend im Ruhrgebiet. Quelle: Bundesverband Deutsche Startups e.V. / Grafik: EWG

Pressemitteilung:

Der Standort Essen hat sich in den vergangenen fünf Jahren zum Mittelpunkt der Start-up-Szene im Ruhrgebiet entwickelt. Seit 2019 führt die Stadt nicht nur in der Anzahl der Start-ups, sondern hat sich auch als überregionaler Hotspot für Risikokapitalgebende und Business Angels etabliert. Ein Klima, das Früchte trägt: Start-ups und Mitarbeitende haben sich seitdem nahezu verdreifacht – ein voller Erfolg für den Wirtschaftsstandort Essen und die Start-up-Initiative der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH.

Sonne, saubere Luft, ausreichend Wasser und Nahrung – damit ein Ökosystem in der Natur gedeihen kann, braucht es gute Rahmenbedingungen. Das gilt auch für Start-ups. Sie brauchen ein gründerfreundliches Klima, das heißt ein Zusammenspiel aus Talenten, erfolgreichen Unternehmen, Finanzierungsmöglichkeiten und vielem mehr. „Neun der 100 größten deutschen Unternehmen, ein starker Mittelstand, sieben Hochschulen und rund 25 Forschungseinrichtungen – Essen hat die besten Voraussetzungen, damit Start-ups hier wachsen und gedeihen können“, betont Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Die Zahlen geben dem Stadtoberhaupt Recht. Laut dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. ist Essen bei der Gesamtzahl der Start-up-Neugründungen von 2019 bis 2023 auf Platz 1 im Ruhrgebiet.

Gehegt und gepflegt mit Workshops, Beratungsangeboten und Veranstaltungen hat das Ökosystem von Anfang an die EWG. 2018 nahm das Start-up-Team seine Arbeit auf. Eine Abgrenzung zwischen Start-up-Förderung und Gründungsberatung im Allgemeinen gab es damals nicht. Eine der ersten Amtshandlungen daher: Daten erheben und zuhören. „Uns war es von Anfang an wichtig, im engen Kontakt mit den Gründenden zu sein, individuell zu beraten und unsere Angebote den Bedürfnissen anzupassen“, so EWG-Geschäftsführer Andre Boschem. In der Sitzung des Ausschusses für Digitalisierung, Wirtschaft, Beteiligung und Tourismus (ADWBT) am Dienstag (23.01.) zog Boschem Bilanz über die Essener Start-up-Initiative. Der EWG-Ansatz hat Erfolg: Seit 2018 hat sich die Anzahl der Start-ups von 46 auf 138 und die Zahl der Mitarbeitenden von 500 auf 1.770 etwa verdreifacht.

Das gründerfreundliche Klima in Essen bietet nicht nur beste Aussichten für Start-ups, sondern auch für Risikokapitalgebende. Nationale und internationale Investoren wie Cusp Capital, Evonik Venture Capital, Schenker Ventures, Gründerfonds Ruhr oder die RAG-Stiftung haben Essen als ihren Standort gewählt. Mit 31,5 Millionen Euro flossen 2023 rund 20 Prozent aller Start-up-Investitionen in NRW nach Essen. Die Stadt ist damit Spitze im Ruhrgebiet.

Starke Partner und Netzwerke unterstützen das Start-up-Ökosystem beim Wachsen. Das von der RAG-Stiftung initiierte Innovations- und Gründungszentrum BRYCK setzt vor allem auf die Ansprache von Start-ups in den Bereichen Gesundheit, Energie und Industrie. Der ruhrHUB als gefördertes Projekt des Landes NRW unterstützt die digitale Wirtschaftsentwicklung in der Region.

Start-ups sind ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor. Sie schaffen Innovationen, bringen neue Produkte und Dienstleistungen hervor. Als Innovationstreiber sorgen sie dafür, dass etablierte Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und Innovationen einführen. In Essen liegt dabei ein besonderer Fokus auf der Energiebranche. Innovative Start-ups und neue Geschäftsmodelle sind ein wichtiger Treiber, damit die Energiewende gelingen kann. Dank seines lebendigen Start-up-Ökosystems nimmt Essen als Energiehauptstadt somit deutschland- und europaweit eine führende Rolle ein.

Pressemappe: Essener Start-up-Ökosystem steht in voller Blüte

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