ES­SEN AUF DER EXPO REAL: NEUE PER­SPEK­TI­VEN FÜR DIE STADT

Die Essener Delegation auf der EXPO REAL 2026: Unter der Leitung von Oberbürgermeister Thomas Kufen präsentierte die Essener Wirtschaftsförderung gemeinsam mit Partnern die Potenziale des Immobilien- und Investitionsstandortes Essen. © BMR

Unterschiedliche Projekte, eine Idee: Transformation. Damit präsentierte sich der Wirtschaftsstandort Essen auf der EXPO REAL, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen vom 5. bis 7. Oktober 2026 in München. Unter der Leitung von Oberbürgermeister Thomas Kufen zeigte die Essener Wirtschaftsförderung gemeinsam mit Partnern, wie sich ehemalige Büro- und Gewerbestandorte zu zukunftsfähigen Quartieren wandeln, wie aus bestehenden Strukturen neue Impulse für die Stadtentwicklung entstehen und welche Chancen sich daraus für Projektentwickler und Investoren ergeben.

Wie werden aus ehemaligen Brachflächen neue Innovationsstandorte? Wie entwickeln sich Bestandsimmobilien zu lebendigen Orten für Arbeiten, Wohnen, Bildung und Freizeit? Im Mittelpunkt der diesjährigen EXPO REAL stand der Wandel der Stadt: Ehemalige Geschäftshäuser werden zu Bibliotheken, Studierendenwohnungen oder Coworking-Spaces. Bürogebäude entwickeln sich zu vielseitig genutzten Standorten und auf ehemaligen Brachflächen entsteht neuer Raum für Unternehmen, Forschung, Wohnen und Freizeit. Den rund 42.000 Messebesuchern präsentierte sich Essen als zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.

Zu den vorgestellten Projekten gehörten unter anderem der Forschungs- und Innovationscampus Thurmfeld, das Kontorhausviertel, das neue Polizeipräsidium und die neue Zentralbibliothek.

  • In direkter Nähe zur Universität entsteht der Forschungs- und Innovationscampus Thurmfeld. Auf rund 5,8 Hektar bietet die ehemals brachliegende Fläche künftig Platz für Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen, Start-ups und studentisches Wohnen.
  • Das Kontorhausviertel schafft auf einer rund 35.000 Quadratmeter großen, ehemals industriell genutzten Fläche westlich der Innenstadt neuen Raum für Arbeiten, Wohnen und Nahversorgung.
  • Im Büropark Bredeney wird ein rund 24.000 Quadratmeter großes ehemaliges Bürogebäude zum neuen Polizeipräsidium Essen umgebaut.
  • Aus einem ehemaligen Geschäftshaus entsteht die neue Zentralbibliothek. Damit gewinnt die Essener Innenstadt einen modernen Lern-, Kultur- und Begegnungsort auf rund 11.000 Quadratmetern.

Projekte wie diese eröffnen neue Perspektiven für Essen und ihre Bürger. Gleichzeitig ergeben sich attraktive Möglichkeiten für Projektentwickler und Investoren. Oberbürgermeister Thomas Kufen unterstrich: „Wer auf Essen setzt, setzt auf Dynamik, Innovationskraft und Menschen, die Veränderung gestalten.“