Pressemitteilung:

Die Essener Gründerszene wächst weiter: Mittlerweile sind 171 Jungunternehmen in Essen ansässig. Sie treiben nicht nur Innovationen voran, sondern schaffen auch Arbeitsplätze: Rund 2.500 Menschen arbeiten heute für Essener Start-ups. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der EWG – Essener Wirtschaftsförderung.

In den vergangenen zwölf Monaten sind 22 Start-ups in Essen neu hinzugekommen. Das ist das Ergebnis der jüngsten Erhebung der EWG, mit der die Entwicklung der Essener Start-up-Landschaft jährlich erfasst wird. Die positive Entwicklung der vergangenen fünf Jahre setzt sich damit deutlich fort: Von 2021 bis 2025 kamen im Durchschnitt rund zwölf neue Start-ups pro Jahr hinzu. Der aktuelle Wert von 22 Neuzugängen liegt deutlich darüber und markiert zudem einen neuen Höchststand. Berücksichtigt werden sowohl Neugründungen als auch Unternehmen, die ihren Sitz nach Essen verlagert haben. Ihre Geschäftsmodelle reichen von digitalen Plattformen und Services bis hin zu neuen Angeboten für Handel und Verbraucher. Damit wächst nicht nur die Zahl der Start-ups, sondern auch die Bandbreite an Ideen, Produkten und Dienstleistungen, die in Essen entstehen.

„Unser Engagement zeigt Wirkung! Als wir 2018 damit begonnen haben, die Rahmenbedingungen für Start-ups in Essen gezielt zu verbessern, gab es am Standort gerade einmal 50 junge technologieorientierte Unternehmen. Die damals ins Leben gerufene Start-up-Initiative der EWG hat gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern maßgeblich dazu beigetragen, dass sowohl die Zahl der Gründungen als auch die Zahl der darin Beschäftigten deutlich gestiegen ist. Das ist ein gutes Ergebnis, das uns weiter anspornt“, sagt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen.

Zu den Neuzugängen in der Essener Start-up-Szene zählt Sterne.io. Das im Jahr 2025 gegründete Unternehmen hat eine digitale Lösung für Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe entwickelt, die zahlreiche Aufgaben des Betriebsalltags in einem System bündelt. Die Software unterstützt unter anderem bei der Sichtbarkeit in Suchmaschinen, dem Management von Kundenbewertungen, Online-Buchungen und Zahlungsvorgängen sowie bei der Schichtplanung. Prozesse, für die Betriebe bislang häufig verschiedene Anwendungen und Anbieter nutzen mussten, lassen sich damit zentral steuern. In ihrem kürzlich eröffneten Showroom am Kopstadtplatz in der Essener Innenstadt präsentieren die Gründer Amit Bajwa und Matthias Michali ihr KI-gestütztes System. Mehr Informationen: www.sterne.io

Ein weiteres Start-up, das in den vergangenen zwölf Monaten in Essen gegründet wurde, ist brands x games. Das Gründerduo Jan Peters und Julian Sakowski hat eine KI-basierte Technologie entwickelt, mit der sich Werbung einfach und schnell in Videospiele integrieren lässt. Die Werbeinhalte passen sich dabei sowohl an das Design des jeweiligen Spiels als auch an die gewünschte Zielgruppe an. Damit bietet brands x games werbetreibenden Unternehmen ein innovatives Werbekonzept, das eine authentische und gezielte Ansprache von Spielern ermöglicht. Seinen Sitz hat das junge Unternehmen im Co-Working-Space Mathildenhof in Rüttenscheid. Mehr Informationen: www.brandsxgames.com

Neben den 171 Start-ups zählt die EWG auch 27 Unternehmen in Essen, die seit mehr als zehn Jahren bestehen und sich nach ihrer Gründung dauerhaft am Markt etabliert haben. Allein diese Unternehmen beschäftigen mehr als 700 Mitarbeiter. „Erfolgreich zu gründen, ist das eine – sich langfristig am Markt zu behaupten, das andere. Die aktuellen Zahlen zeigen: Essen ist nicht nur Sprungbrett für junge Unternehmen, der Standort bietet zugleich die Voraussetzungen dafür, dass aus Gründungsideen stabile und erfolgreiche Unternehmen werden. Und wir stehen den Unternehmen in allen Phasen zur Seite“, sagt Andre Boschem, Geschäftsführer der Essener Wirtschaftsförderung.

Inkubationsprogramm für Start-ups geht in die nächste Runde

Um innovative Start-ups beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells in Essen zu unterstützen, hat die Essener Wirtschaftsförderung 2025 das Inkubationsprogramm „UPSCALER Academy“ gestartet. Das 9-monatige Programm richtet sich an Gründer, die in Essen gründen möchten, hier bereits gegründet haben oder einen Umzug ihres Start-ups nach Essen erwägen.

Die Teilnehmenden profitieren von Förder- und Unterstützungsleistungen im Gesamtwert von bis zu 28.000 Euro. Davon werden bis zu 18.000 Euro als Stipendium ausgezahlt, das die Start-ups frei einsetzen können – etwa für Miet- oder Lebenshaltungskosten. Weitere 10.000 Euro stehen für individuell wählbare Workshops und Dienstleistungen zur Verfügung, die von erfahrenen Experten aus dem Essener Start-up-Ökosystem durchgeführt werden. Diese decken zentrale Themen der Unternehmensentwicklung ab – von der Gründung über den Markteintritt bis hin zur Skalierung. So erhalten die Start-ups gezielt die Unterstützung, die sie in ihrer jeweiligen Entwicklungsphase benötigen.

Am 1. November 2026 geht die UPSCALER Academy in die nächste Runde. Bewerbungen sind noch bis zum 11. September 2026 möglich.

Weitere Infos unter: www.startup-essen.de/upscaler-academy.

Pressemappe: 22 neue Start-ups in einem Jahr

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