Digitale Wirtschaft

Social Media, Musikstreaming, Zeitung on demand, Big Data, Clouds, Smart Devices, Internet-of-Things – der digitale Wandel hat den privaten und geschäftlichen Alltag längst erreicht. Wollen Unternehmen die Chancen und das enorme Wertschöpfungspotenzial der Digitalisierung nutzen, müssen sie Geschäftsmodelle anpassen und weiterentwickeln.

Dabei wirkt sich der digitale Wandel auf alle Branchen aus. Dies gilt insbesondere auch für den Wirtschaftsstandort Essen mit seinem starken industriellen Kern und seinem hohen Anteil an dienstleistungsorientierten und wissensbasierten Branchen.

Forschung und Entwicklung

Bedingt durch die Dynamik der Digitalisierung gewinnt die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen eine immer höhere Bedeutung. Hier ist der Standort Essen bestens aufgestellt:

So befasst sich der Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Tobias Kollmann, seit 1996 mit wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die Themen Internet, E-Business und E-Commerce. Innerhalb der Forschung konzentriert er sich auf das Thema "E-Entrepreneurship" und damit auf alle Fragen rund um die Unternehmensgründung und -entwicklung in der Net Economy.

Ob "Angewandte Informatik - Systems Engineering" und "Wirtschaftsinformatik" an der Universität Duisburg-Essen oder die Angebote der FOM Hochschule – das weite Spektrum in der Forschung spiegelt sich auch in der Lehre wider.

ruhr:HUB – Knotenpunkt der Digitalen Wirtschaft

Um die vielfältigen Potenziale am Standort und in der Region zusammenzubringen und die Metropole Ruhr als international attraktiven Standort für digitale Wirtschaft weiter zu profilieren, ist der vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW geförderte ruhr:HUB im Februar 2017 an den Start gegangen.

Der ruhr:HUB bietet kreativen Co-Working Space und Startups insbesondere in der Wachstumsphase eine tragfähige Infra- und Finanzierungsstruktur. Der ruhr:HUB ist in der Essener Innenstadt rund 400 Meter vom Essener Hauptbahnhof entfernt im denkmalgeschützten Deutschlandhaus beheimatet. Hier können sich Start-ups beraten lassen und sich über spezielle Förderprogramme informieren. Ein hochkarätiges Mentoren-Netzwerk hilft dabei, jungen digitalen Gründern die Türen zu etablierten Unternehmen zu öffnen. Der ruhr:HUB wendet sich zudem auch an bestehende Unternehmen, die ihre Chancen im digitalen Wandel nutzen wollen. Lokal findet der ruhr:HUB mit dem Camp.Essen eine wichtige ergänzende Struktur.

Camp.Essen

Mit seiner Ausrichtung auf die lokalen Bedürfnisse der Wirtschaft unterstützt das Camp.Essen komplementär den ruhr:HUB. Standort ist das ComIn, das Kompetenzzentrum für Kommunikation und Informationstechnologie, in der Karolinger Straße in Essen. Das Camp.Essen richtet sich mit synergetisch ergänzenden Angeboten insbesondere an Start-Ups in der Seed- und Preseedphase und bietet zudem auch Projekte und Veranstaltungen für KMUs und Corporates.

Industrie 4.0

Die Digitalisierung verändert zunehmend auch die Welt der Fertigung, indem sie die intelligente Vernetzung der Produktion ermöglicht. Am Standort Essen setzen sowohl die großen Industriekonzerne als auch kleine und mittelständische Unternehmen auf die digitale Vernetzung von Fabriken und Maschinen, von Kunden, Lieferanten und Produzenten. So arbeitet beispielsweise thyssenkrupp an vielen Stellen bereits mit Industrie 4.0-Konzepten. Das Unternehmen hat zudem, ebenso wie RWE/Innogy und E.ON, Einheiten aufgebaut, die das Branchen-Know-how, die Digitalkompetenz und die Innovationskraft junger Unternehmen zusammenbringen. Auch das Family-Equity-Unternehmen Haniel hat, und zwar mit der Unterstützung der Digitalberatung etventure, auf dem Areal des Welterbes Zollverein die Digitaleinheit Schacht One gegründet. Wo vor 165 Jahren der Unternehmer Franz Haniel erstmals im großen Stil die begehrte Fettkohle förderte, unterstützt Schacht One jetzt die Digitalisierungsvorhaben innerhalb der Haniel-Gruppe.

Breitband

Das Rückgrat der Digitalisierung ist eine moderne und verfügbare Infrastruktur. Eine moderne Infrastruktur mit einer leistungsfähigen und flächendeckenden Breitband-Versorgung ist wichtiger Standortfaktor für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sind leistungsfähige Breitbandnetze und Hochgeschwindigkeits-Internet zentrale Voraussetzungen. Sie garantieren hohe Übertragungsraten bei der Informationsbeschaffung, dem Datenaustausch, bei Videokonferenzen oder dem Online-Vertrieb.

Als Großstadt ist Essen von fast allen Anbietern erschlossen. Die EWG - Essener Wirtschaftsförderung mbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, den flächendeckenden und zukunftsfähigen Breitband-Ausbau in Essen zu beschleunigen. Ziel ist es, allen Essener Unternehmen und Privathaushalten den Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet mit höheren Datenübertragungsraten von bis zu 100 Gbit/s zu ermöglichen.

Ihr Ansprechpartner

Jochen Fricke
Stellvertretender Geschäftsführer und Leiter Wirtschaftsentwicklung
0201 / 820 24 30/31
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Ihr Ansprechpartner

Uwe Breder
Breitbandkoordinator
0201 / 820 24 69
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Ihr Ansprechpartner

Peter Schumacher
IT-Wirtschaft und Call Center
0201 / 820 24 19
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