Starker und attraktiver Arbeitsplatzstandort: In Essen steigt die Zahl der Beschäftigten um über 6.000

Essen: Starker und attraktiver Arbeitsplatzstandort. Foto: EWG / Johannes Kassenberg

Im Jahr 2020 stieg in Essen die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 6.357 auf 263.031. Im Vergleich der zehn größten Städte Deutschlands ist Essen damit der Standort mit der stärksten Entwicklung der SV-Beschäftigten. Das ergibt eine Auswertung der aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit durch die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH.

Essen ist und bleibt starker und attraktiver Arbeitsplatzstandort. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 liegt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bei 263.031. Das sind 6.357 SV-Beschäftigte mehr als zum Zeitpunkt des Vorjahres und entspricht einer Steigerung von 2,5 %. Unter den zehn größten Städten Deutschlands ist Essen damit mit Abstand der Standort mit der stärksten Entwicklung – gefolgt von Leipzig (+ 0,8 %), Berlin (+ 0,3 %) und Stuttgart (+ 0,2 %).

Die Auswertung der aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit durch die EWG zeigt, dass Essen auch bei den absoluten Zahlen die Vergleichsstädte hinter sich lässt. So beträgt das Wachstum der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Zeitraum Dezember 2019 bis Dezember 2020 in Berlin 4.399, in Leipzig 2.309 und in Stuttgart 720, wohingegen in Düsseldorf, Hamburg, Dortmund, Köln, München und Frankfurt am Main die Zahl der Beschäftigten abnimmt.

„Auch im besonders durch die Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 konnte Essen ein erneutes Beschäftigungswachstum verzeichnen. Das ist eine sehr gute Nachricht. Mit weit über 6.000 neuen Beschäftigten untermauert Essen seinen Status als großer, vielseitiger und attraktiver Arbeitsplatzstandort in der Region“, sagt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen.

„Unter den zehn größten Städten Deutschlands hat keine andere Stadt ein höheres Beschäftigungswachstum als Essen. Das zeigt, dass der Wirtschaftsstandort Essen aufgrund seiner ausgewogenen Branchenstruktur weniger krisenanfällig ist und sich die Essener Unternehmen den verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestmöglich angepasst haben. Einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum hat auch die Bereitstellung und Nutzung des Kurzarbeitergeldes zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze geleistet“, sagt EWG-Geschäftsführer Andre Boschem.

Produzierendes Gewerbe wächst

Bezogen auf die Sektoren lässt sich insbesondere im Produzierenden Gewerbe ein starker Anstieg beobachten. Im Jahr 2020 stieg die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Sektor um 3.722 auf 46.958 (+ 8,6 %), während der Dienstleistungsbereich einen Zuwachs von 2.637 auf 215.920 (+ 1,2 %) verzeichnet.

Mehr Spezialist*innen und Expert*innen

Mit dem Wachstum der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten geht auch ein Anstieg der hochqualifizierten Arbeitskräfte einher. Im Jahr 2020 wuchs die Zahl der Spezialist*innen und Expert*innen um 3.980 auf 77.302. Mit einem Anteil von 29,4 % liegt Essen über dem NRW-Schnitt (25,3 %) und über dem Bundesschnitt (26,7 %).


Korrektur (bezugnehmend auf den am 23. Juli 2021 erschienenen WAZ-Artikel "Statistikpanne macht Essener Jobwunder wieder zunichte")

Es gehört zu den Aufgaben einer Wirtschaftsförderung, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit anhand von Zahlen einzuordnen. Dabei greift die EWG auf seriöse Quellen zurück und wertet diese aus. Grundsätzlich ist es nicht auszuschließen, dass bei bereits veröffentlichten Statistiken auch im Nachgang Korrekturen vorgenommen werden. Das Ergebnis in Essen bleibt trotz der Korrekturen überdurchschnittlich positiv im Corona-Jahr.


HERAUSGEBER:

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