Camp.Essen – Bereit für den digitalen Wandel

Das Camp.Essen ist "hochgefahren": Gemeinsam mit Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen feiern die Partner den offiziellen Startschuss des Camp.Essen. Foto: EWG

Mit dem Ziel, die Digitalisierung der Wirtschaft in Essen voranzutreiben, nimmt das Camp.Essen ab sofort seine Arbeit auf. Das Camp.Essen im ComIn - Kompetenzzentrum für Kommunikation und Informationstechnologie in der Karolingerstr. 96 ist die zentrale Anlaufstelle für digitale Gründungen in Essen und unterstützt kleine und mittlere Essener Unternehmen bei den Herausforderungen des digitalen Wandels. Am 25. Januar 2017 fiel der offizielle Startschuss für das Camp.Essen mit einem BarCamp – einer Tagung mit mehreren offenen Workshops, deren Inhalte und Abläufe von den Teilnehmern selbst bestimmt werden.

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, begrüßte die mehr als 80 Teilnehmer, darunter Vertreter von Startups, kleinen und mittelständischen Unternehmen, Industrie, Wissenschaft und Institutionen, und betonte die Bedeutung des Camp.Essen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Essen: „Der ruhr:HUB und das Camp.Essen haben ihren Standort in Essen. An der Vorbereitung dieser beiden Projekte haben zahlreiche Essener Wirtschaftsunternehmen mit ihren konkreten Wünschen, Ideen und Anforderungen mitgewirkt. Darunter Startups, mittelständische Unternehmen und auch die Industrie. Mit dem Camp.Essen haben wir jetzt ein echtes Kooperationsprojekt auf den Weg gebracht und eine Plattform, die Ideen, Innovationen und Macher zusammenbringt. Ich freue mich sehr, dass die ersten Kooperationsverträge mit Partnern wie der Sparkasse und der IHK geschlossen sind und sich die Unterstützer der ersten Stunde, wie innogy, E.ON, thyssenkrupp und Open Grid Europe, aktiv am Aufbau beteiligen und Services des Camp.Essen beziehen werden.“

Im Anschluss an die Ausführungen von Stefanie Kemp, RWE IT GmbH, Oliver Weimann, Geschäftsführer der ruhr:HUB GmbH, und Jochen Fricke, stellvertretender Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderung, zu den Zielen und Strukturen des Camp.Essen startete das BarCamp mit offenen Diskussionsrunden zu Ideen, Themen, Dienstleistungen und Produkten rund um das Camp.Essen. Dabei tauschten sich die Teilnehmer in sechs Workshops über die zukünftige Ausrichtung des Camp.Essen aus.

„Das Camp.Essen ist ein Angebot an die Essener Wirtschaft, sich im Hinblick auf neue, digitale Geschäftsideen und -modelle zu vernetzen. Das Format eines BarCamps eignet sich dabei hervorragend, um alle Beteiligten aktiv in den Gestaltungsprozess des Camp.Essen einzubinden, um konkrete Wünsche und Anforderungen zu äußern, neue Ideen zu fördern, gemeinsame Projekte anzustoßen und Kontakte zu knüpfen“, so Jochen Fricke von der Essener Wirtschaftsförderung, die das Camp.Essen für die Stadt Essen und die lokale Wirtschaft koordiniert.

Breites Angebot für Startups, Mittelstand und Konzerne

Das Camp.Essen richtet sich insbesondere an digitale Essener Startups in der Seed- und Preseedphase und bietet Raum für die ersten Schritte der Selbstständigkeit, ein unterstützendes Netzwerk und Kontakte zu weiteren Gründern, mittelständischen Unternehmen und Corporates.

Bereits jetzt kann das Camp.Essen mit einer Reihe konkreter Angebote aufwarten, die sich auch an kleine und mittlere Unternehmen sowie Konzerne richten. So wird beispielsweise in Kooperation mit der IHK zu Essen ab Anfang Februar die Reihe "Digitaler Dienstag" aufgelegt. Im monatlichen Rhythmus werden Firmen die Chancen, Risiken und Tipps bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen aufgezeigt. Zusätzlich wird die IHK mit ihrem STARTERCENTER NRW eine wöchentliche Beratung für Gründer und Startups anbieten. Future Camps sollen technologische Entwicklungen in der Digital-Wirtschaft aufzeigen und bei den sogenannten "Cliff Saver"-Events werden Sparring-Partner zum Entwickeln und Evaluieren neuer Geschäftsideen zusammengebracht.

„Digitalisierung steht im Mittelpunkt unternehmerischer Transformationen und Neuausrichtung. Die Initiative des neuen digitalen Hubs ist uns ein besonderes Anliegen. Wir unterstützen diese wichtige Maßnahme im Ruhrgebiet. Wir freuen uns auf die intensive Zusammenarbeit mit den ganz jungen und aufstrebenden Unternehmen aus der Region in Kombination mit etablierten Firmen aus verschiedenen Branchen. Hier finden wir Partner, mit denen wir kooperieren und die wir unterstützen können. Im Camp.Essen erarbeiten wir zurzeit bereits die ersten Serviceangebote und das Jahr 2017 werden wir nutzen, um diese in der Region zu etablieren. Als Beiratsmitglied der Initiative Digitale Wirtschaft NRW ist es uns ein besonders Anliegen die digitale Agenda des Landes Nordrhein-Westfalen maßgeblich mitzugestalten“, erläutert Stefanie Kemp, RWE IT GmbH, das Engagement von innogy.

Mit seiner Ausrichtung auf die lokalen Bedürfnisse der Wirtschaft unterstützt das Camp.Essen komplementär den ebenfalls gerade gestarteten ruhr:HUB – einer von insgesamt sechs DWNRW-Hubs und die zentrale Plattform der digitalen Wirtschaft im Ruhrgebiet. Ziel des ruhr:HUBs ist es, digitale Innovationen zu beschleunigen und konkrete Kooperationen zwischen Startups, Hochschulen, Mittelstand und Industrie zu initiieren und nachhaltig zu fördern. Ab Februar 2017 finden Startups, mittelständische Unternehmen und Corporates in den Räumlichkeiten des ruhr:HUB im Essener Deutschlandhaus Raum für gemeinsame Entwicklungs- und Pilotprojekte.

„Die Startup-Szene im Ruhrgebiet hat über die letzten Jahre eine enorme Dynamik entfalten können. Aufgrund des starken B2B-Fokus ist die frühzeitige Verknüpfung mit der ansässigen Industrie ein kritischer Erfolgsfaktor und genau dieses wollen wir mit dem ruhr:HUB und den lokalen Camps leisten. Gleichzeitig wollen wir die herrschende Unsicherheit im Bereich Digitalisierung abbauen und Mittelstand wie Konzernen innovative Ansätze und Geschäftsmodelle präsentieren, um Marktanteile langfristig zu sichern und zukunftsorientierte Geschäftsfelder zu entdecken. Der ruhr:HUB soll dementsprechend zu einer Zentralstelle für die Digitalisierung in unserer Region heranwachsen“, so Oliver Weimann, Geschäftsführer der ruhr:HUB GmbH.

Camp.Essen als Public Private Partnership

Das Camp.Essen ist ein Public Private Partnership. Neben der Stadt Essen hat die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH mit der Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen und der Sparkasse Essen zwei starke, lokale Partner ins Boot holen können, die das Camp.Essen im Rahmen von Kooperationsverträgen über einen Zeitraum von drei Jahren finanziell und personell unterstützen. Mit weiteren potenziellen Kooperationspartnern wie innogy, E.ON, Open Grid Europe und thyssenkrupp steht die EWG zurzeit in konkreten Verhandlungen.

Aufgaben und Ziele des Camp.Essen auf einen Blick

Aufgaben

  • Das Camp.Essen ist die zentrale Anlaufstelle für innovative und digitale Gründungen in Essen und unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei den Herausforderungen des digitalen Wandels.
  • Es bietet Flächen, um sich zu treffen, Konzepte zu erarbeiten sowie kleinere Projekte umzusetzen.
  • Das Camp.Essen unterstützt den ruhr:HUB und legt arbeitsteilig ergänzende Projekte auf.
  • Lokale Schwerpunkte sind dabei sowohl die Gründungsförderung als auch die Themen "Gesundheit", "Energie" und "b2b-Anwendungen".
  • Mehrere Partner stellen die Finanzierung und die personelle Besetzung des Camp.Essen sicher, darunter die Stadt Essen und Unternehmen und Institutionen aus Essen.

Ziele

  • Schaffung eines Ökosystems für Innovation
  • Förderung einer Startup-Kultur
  • Förderung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit der Corporates
  • Bündelung der Angebote und Aktivitäten lokaler Institutionen
  • Verbesserung der Attraktivität des Standortes Essen für digitale Startups

Informationen rund um das Camp.Essen finden Sie unter www.camp-essen.de.

HERAUSGEBER:

EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Kennedyplatz 5
45127 Essen
Fon: 0201 / 82024-0
Fax: 0201 / 82024-92
E-Mailinfo@ewg.de
Internet: https://www.ewg.de

DOWNLOADS

Unsere Website verwendet Cookies. Details regelt unsere Datenschutzerklärung.
OK