Essen: Beschäftigten- und Pendlerzahlen steigen

Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe stieg von Juni 2015 bis Juni 2016 um 5,0 Prozent von 38.585 auf 40.510. Foto: Christoph Fein / EWG

Essen behauptet weiterhin seine Stellung als attraktiver und größter Arbeitsplatzstandort im Ruhrgebiet. Zu diesem Ergebnis kommt die EWG - Essener Wirtschaftsförderung bei der Auswertung der aktuellsten Beschäftigten- und Pendlerzahlen der Bundesagentur für Arbeit.

238.374 – so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiteten im Juni 2016 in Essen. In keiner anderen Stadt im Ruhrgebiet gehen mehr Menschen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach als in Essen.

Im Vergleich zu Juni 2015 verzeichnet Essen damit 4.962 SV-Beschäftigte mehr, was einer Steigerung von 2,1 Prozent entspricht. Überhaupt entwickelt sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Essen in den letzten Jahren durchweg positiv: Im 5-Jahres-Zeitraum von Juni 2011 bis Juni 2016 nahm die Zahl der Beschäftigten um 15.550 bzw. 7,0 Prozent zu.

Produzierendes Gewerbe legt zu

197.727 bzw. 82,9 Prozent der Essener SV-Beschäftigten sind im Juni 2016 im Dienstleistungsbereich tätig, der einen Zuwachs von 3.028 Beschäftigten bzw. 1,6 Prozent seit Juni 2015 verzeichnet. Die Zahl der Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe stieg in diesem Zeitraum um 5,0 Prozent von 38.585 auf 40.510, die 17,0 Prozent aller SV-Beschäftigten in Essen ausmachen.

Attraktiv für Akademiker

Auch die Anzahl der in Essen beschäftigten Akademiker nimmt zu – und zwar um 5,3 Prozent. Waren es im Juni 2015 noch 38.575, sind es im Juni 2016 bereits 40.619. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit akademischem Abschluss liegt in Essen mittlerweile bei 17,0 Prozent – und damit weit über dem NRW-Durchschnitt.

Zahl der Einpendler steigt

Essen zieht zunehmend Menschen aus dem Umland an. Die Zahl der Einpendler, die täglich nach Essen kommen und hier einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, nimmt stetig zu. Im Juni 2016 pendelten 122.895 Beschäftigte täglich nach Essen – das sind 2.827 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Der Pendlersaldo – die Differenz zwischen Ein- und Auspendlern – liegt bei 44.302. Das heißt, es kommen deutlich mehr Menschen nach Essen als auspendeln.

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