Essener Wirtschaftsförderung blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Für einen starken Standort Essen: V.l.: Berthold Leise, Claudia Peters (beide EWG), Dr. Olaf Arndt (Prognos AG), Dr. Dietmar Düdden, Marina Heuermann, Jochen Fricke, Andreas Hill (alle EWG). Foto: EWG

Im Rahmen ihres Jahres-Pressegesprächs informierte die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH über die von ihr betreuten Projekte im Jahr 2015.

Als zentrale Anlauf- und Servicestelle für die Wirtschaft unterstützt die EWG Unternehmen bei ihren Expansions-, Restrukturierungs- und Investitionsprojekten und trägt dazu bei, die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung Essens zu stärken sowie Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Im letzten Jahr waren die Ergebnisse dieser Tätigkeit ausgesprochen gut.

Mehrere tausend Arbeitsplätze im Jahr 2015

Im Jahr 2015 konnten durch die von der Essener Wirtschaftsförderung betreuten Projekte 1.261 Arbeitsplätze in Essen geschaffen werden. Das sind knapp 400 Arbeitsplätze mehr als noch in 2014. Um mehr als das Dreifache erhöhte sich die Zahl der gesicherten Arbeitsplätze. Im letzten Jahr wurden 1.664 Arbeitsplätze in Essen erhalten – bei abwanderungsgefährdeten Unternehmen, die auch mit einem Umzug in andere Städte liebäugelten. Mit den insgesamt 132 von der EWG betreuten Projekten waren Investitionen in Höhe von 181,7 Millionen Euro am Standort Essen verbunden – ein Plus von 87,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. 137 Millionen Euro der gesamten Investitionen aus 2015 entfielen auf den Bereich der Neuansiedlungen. Innerhalb der Bestandspflege, der Betreuung von ortsansässigen Unternehmen, wurden durch die von der EWG betreuten Projekte Investitionen von rund 42,6 Millionen Euro ausgelöst.

Diese außergewöhnlich guten Ergebnisse des Jahres 2015 prägten einige Großprojekte. So hat die Essener Wirtschaftsförderung unter anderem den internationalen Energiedienstleister ista und auch den Chemikalienhändler Brenntag intensiv bei der Suche nach geeigneten Grundstücken für ihre neuen Unternehmenszentralen begleitet. Entsprechende Verträge wurden im letzten Jahr für Grundstücke im GRUGACARREE geschlossen, dessen Vermarktung und Entwicklung zu einem attraktiven Büro- und Wohnstandort die EWG erfolgreich vorangetrieben hat. Allein diese beiden Projekte stellen insgesamt 1.180 Arbeitsplätze.

EWG-Tätigkeit: Wirtschaftsinstitut berechnet die Gesamtwirkung

Es sind aber nicht nur die von der EWG dargestellten Arbeitsplätze und Investitionen, die mit der Tätigkeit der Essener Wirtschaftsförderung verbunden sind. Die wirtschaftliche Gesamtwirkung fällt um einiges höher aus, wie eine aktuelle Analyse des renommierten Wirtschaftsinstituts Prognos AG ergab. Der Grund: Die Arbeit der Essener Wirtschaftsförderung zieht zusätzliche Effekte nach sich. Das sind insbesondere fiskalische und volkswirtschaftliche Effekte sowie weitere Arbeitsplätze. Sie ergeben sich aus den Vorleistungsverflechtungen, also aus der Auftragsvergabe an Zulieferer für Produkte und Dienstleistungen sowie aus den privatwirtschaftlichen Investitionen zum Beispiel in Immobilien oder andere Infrastrukturen. Für zusätzliche Produktion, Beschäftigung und Einkommen in Essen sorgen die Konsumausgaben der direkt Beschäftigten ebenso wie die der Beschäftigten in den vorleistenden Branchen. Die Untersuchung der Prognos AG ergibt zudem, dass etwa die Hälfte der Erwerbstätigen, deren Arbeitsplätze in Essen gesichert und neu geschaffen wurden, auch in Essen wohnt. Das hat zur Folge, dass auch die Konsumausgaben der Familienangehörigen dieser Einwohner für zusätzliche Arbeitsplätze in Essen sorgen.

EWG sorgt für 19 Millionen Euro Steuereffekte

Das Berechnungsmodell der Prognos AG zeigt: Im Jahr 2015 ergaben sich aus der Tätigkeit der EWG insgesamt rund 4.800 Arbeitsplätze und Einwohnereffekte von ca. 4.000. Die Arbeit der EWG wirkte sich auch auf die Steuereinnahmen, insbesondere auch auf die Einkommenssteuer, aus: Rund 2,7 Prozent des städtischen Steueraufkommens hingen mittelbar mit der Arbeit der EWG zusammen. Neben den Steuereinnahmen für die Stadt entlastet jeder neue Erwerbstätige, der vorher keine Arbeit hatte, den städtischen Haushalt. Zudem wurden rund 1,8 Prozent der Bruttowertschöpfung der Stadt durch die Arbeit der EWG geprägt.

Dem städtischen Zuschuss für die EWG in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro im Jahr 2015 stehen damit insgesamt 73,6 Millionen Euro Konsumausgaben, 19 Millionen Euro Steuereinnahmen und eingesparte Sozialausgaben in Höhe von 290.000 Euro gegenüber – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

HERAUSGEBER:

EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Kennedyplatz 5
45127 Essen
Fon: 0201 / 82024-0
Fax: 0201 / 82024-92
E-Mailinfo@ewg.de
Internet: https://www.ewg.de

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