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Anke errichtet neue Produktionsstätte im Gewerbegebiet econova

Foto: Erster Spatenstich für das neue Firmengelände des Essener Traditionsunternehmens Anke auf econova.
Den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Produktionsstätte des Essener Traditionsunternehmen Anke setzen Mario Wehner (Anke), Hans-Jürgen Best (Stadt Essen), Heinrich Schulze (Bilfinger Hochbau), Dr. Dominikus Schweiger (HCWB Holding), Claudia Gattringer (Gattringer, Schiller & Partner) und Robert Parzer (Parzer Beteiligungs GmbH). Foto: EWG

Das Essener Traditionsunternehmen Anke GmbH & Co. KG wird seinen bisherigen Standort in Essen-Bergerhausen aufgeben und in einen Neubau auf dem Areal des Gewerbeparks econova umziehen. Der erste Spatenstich als Symbol für den offiziellen Baubeginn wurde heute gesetzt.

Die bereits im Jahr 1896 von Paul Anke in Essen gegründete "Erste und Älteste Vernickelungs-Anstalt" produziert seit 1954 auf einem rund 10.000 m² großen Grundstück in der Rellinghauser Straße auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ludwig. Hier verlagerte Anke den Produktionsschwerpunkt auf die funktionelle Oberflächentechnik. Der Galvanikbetrieb verchromt bzw. vernickelt heute Oberflächen von Maschinenbauteilen, die unter anderem in der Kunststoff-, Textil- und Nahrungsmittelindustrie sowie der Pharma- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. Die oberflächenbehandelten Maschinenbauteile werden zudem im Bereich der Erneuerbaren Energien wie z.B. in Windkrafträdern und auch in Großhydraulikkomponenten von Tagebaubaggern und Baumaschinen verwendet.

Für das erfolgreiche und stark wachsende Essener Unternehmen ist eine Erweiterung des Standorts in Bergerhausen nicht möglich. Der Grund: Die dortige Wohnbebauung ist im Laufe der letzten Jahrzehnte an die Produktionsstätte herangewachsen und gesetzlich vorgeschriebene Abstandsflächen müssen eingehalten werden.

Das neue, knapp 22.000 m² große Grundstück auf econova gibt dem Unternehmen jetzt den Platz, den es für sein Wachstum und die Optimierung der Produktionsvorgänge schon seit längerem benötigt. Der Neubau umfasst eine ca. 1.250 m² große Bürofläche und eine moderne Produktionshalle mit rund 5.000 m². Bei der Planung hat man auch auf energetische Maßnahmen gesetzt: Die Abwärme aus der Produktion wird zurückgeführt und zum Heizen genutzt. Insgesamt investiert Anke rund 12 Millionen € in die neue Immobilie, die sie voraussichtlich Ende 2017 beziehen wird.

Bei der EWG - Essener Wirtschaftsförderung ist man erleichtert, ein geeignetes Grundstück für Anke gefunden zu haben. Schließlich beschäftigt das Unternehmen rund 70 Mitarbeiter und bietet sowohl akademisch ausgebildeten Fachkräften als auch weniger Qualifizierten einen Arbeitsplatz. Die Suche war nicht leicht, denn in Essen werden die Industrieflächen (GI-Flächen) knapp. Das Produktionsunternehmen brauchte jedoch eine solche Fläche, unter anderem weil es im Drei-Schichten-Betrieb arbeitet und die An- und Ablieferung der Produkte Lärm erzeugt. Auch als Anke-Geschäftsführer Mario Wehner die Suche nach einem geeigneten Grundstück auf das gesamte Ruhrgebiet ausweitete, wurde er nicht fündig. Dass ein Umzug innerhalb Essens jetzt möglich wird, ist auch dem Engagement der EWG - Essener Wirtschaftsförderung zu verdanken, die den Grundstückseigentümer RWE Power AG bei der Vermarktung der Flächen im Gewerbegebiet econova unterstützt. Das von der Anke GmbH & Co. KG angekaufte Grundstück wollte RWE bis vor einiger Zeit für den Eigenbedarf behalten.

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Fax: 0201 / 82024-92
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