Pleiterisiko in Essen ist gesunken

Das Risiko, mit einem Unternehmen am Standort Essen pleite zu gehen, ist seit dem Jahr 2012 gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Creditreform-Geschäftsstellen des Ruhrgebiets.

Die Analyse, die in diesem Jahr zum neunten Mal vorgestellt wird, ermittelt anhand des sogenannten Creditreform-Risikoindikators (CRI) das Pleiterisiko für Unternehmen in den Kommunen des Ruhrgebiets. Dabei errechnet sich der CRI aus der Gesamtzahl der Unternehmen innerhalb einer Kommune und der Zahl der Unternehmen, die durch Insolvenz, Haftanordnung, eidesstattliche Versicherung und Vermögensauskunft vom Markt verschwunden sind. Je höher der Creditreform-Risikoindikator, desto höher die Pleitegefahr.

Essen schneidet im Vergleich der untersuchten Ruhrgebietskommunen besonders gut ab. Mit einem Risikoindikator von 2,07 Prozent im Jahr 2014 gehört Essen zu den zwei risikoärmsten Kommunen im Ruhrgebiet und liegt weit unter dem Wert des Ruhrgebiets mit 2,49 Prozent und Nordrhein-Westfalens mit 2,16 Prozent. Der deutschlandweite Risikoindikator liegt bei 1,86 Prozent.

Lag das Pleiterisiko in Essen im Jahr 2012 noch bei 2,24 Prozent, so ist es seitdem kontinuierlich gesunken. Die Prognosen gehen von einem weiteren Rückgang des Risikoindikators aus. Für 2015 erwarten die Analysten einen CRI von 2,05 Prozent.

Die Ursachen für diese positive Entwicklung sind nach Meinung der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH die gefestigte konjunkturelle Lage und günstige Finanzierungsbedingungen.

Analyse: Pleiterisiko im Ruhrgebiet

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