Essens Wirtschaft entwickelt sich weiter dynamisch

Spitzenreiter: Mit einer Steigerung von 25,8 Prozent von 2002 bis 2012 wuchs das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen in Essen deutlicher als in den anderen neun größten Städten Deutschlands. Grafik: EWG/www.herold-schoensteiner.de

Essen ist das wirtschaftliche Zentrum des Ruhrgebiets und kann auch deutschlandweit mit einer beeindruckenden Wirtschaftsentwicklung aufwarten. Im Vergleich der zehn größten Städte Deutschlands ist Essen die Stadt mit der stärksten wirtschaftlichen Entwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH bei der Analyse der aktuellsten Zahlen der Statistischen Ämter der Länder, die bis zum Jahr 2012 reichen.

Die amtliche Statistik zeigt: Im 10-Jahres-Zeitraum von 2002 bis 2012 nahm in Essen die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft enorm zu. Die prozentualen Steigerungen beim Bruttoinlandsprodukt und bei der Bruttowertschöpfung in diesem Zeitraum sind im Vergleich der zehn größten deutschen Städte absolute Spitze und rangieren damit vor Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund und Bremen.

So stieg in Essen das Bruttoinlandsprodukt seit dem Jahr 2002 um 31,1 Prozent und liegt im Jahr 2012 bei rund 23,6 Milliarden Euro. Mit einer Steigerung von 30,4 Prozent bzw. 28,1 Prozent belegen Dortmund und Berlin die Plätze zwei und drei. Schlusslichter im Vergleich der zehn Großstädte sind Frankfurt am Main mit 13,6 Prozent und Stuttgart mit 13,5 Prozent Zuwachs.

Auch beim Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen kann Essen mit einer hervorragenden Entwicklung im 10-Jahres-Zeitraum überzeugen. Mit einer Steigerung von 25,8 Prozent von 2002 bis 2012 wuchs das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen deutlicher als in den anderen neun deutschen Großstädten. Mit großem Abstand folgen Dortmund und Berlin mit 19,6 Prozent bzw. 14,4 Prozent Steigerung. Frankfurt am Main und Hamburg weisen mit 7,6 Prozent bzw. 3,6 Prozent die geringsten Steigerungsraten im 10-Großstädte-Vergleich auf.

In absoluten Zahlen heißt das: Seit dem Jahr 2002 stieg das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen in Essen um 15.140 Euro – so viel wie in keiner anderen Vergleichsstadt – und liegt im Jahr 2012 bei 73.779 Euro.

Starkes Wachstum auch bei der Bruttowertschöpfung

2012 wurde in Essen eine Bruttowertschöpfung von rund 21,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Jahr 2002 bedeutet das einen Anstieg von 30,2 Prozent. Mit einem derart starken Wachstum der Bruttowertschöpfung ist Essen der Spitzenreiter unter den zehn größten Städten Deutschlands, gefolgt von Dortmund und Berlin mit 29,5 Prozent bzw. 27,2 Prozent.

Arbeitsmarktzentrum der Region

Auch die Zahl der Erwerbstätigen in Essen ist in den letzten Jahren gestiegen. Die aktuellste Zahl der Erwerbstätigen liegt für das Berichtsjahr 2012 vor. In diesem Jahr arbeiteten 319.638 Erwerbstätige in Essen, das sind 12.888 Menschen mehr als noch im Jahr 2002. 85,4 Prozent der Erwerbstätigen sind in Essen im Dienstleistungsbereich tätig, der einen Zuwachs von 23.600 Erwerbstätigen seit dem Jahr 2002 verzeichnet. Auch die aktuelle Angabe zur Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die sich auf Juni 2014 bezieht, zeigt Positives: Im Sommer des Vorjahres waren 228.540 SV-Beschäftigte in Essen tätig – 21.304 mehr als im Juni 2004. Damit behauptet Essen weiterhin seine Stellung als attraktiver und größter Arbeitsplatzstandort im Ruhrgebiet.

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