Essener Wirtschaftsempfang: Gemeinsam für einen modernen Industriestandort Essen

Essener Wirtschaftsempfang 2014: Die Nominierten für den 'Großen Preis des Mittelstandes 2014', NRW-Wirtschaftsminister und die Laudatoren. 1. Reihe v.l.: Inge Kamenz (Geschäftsführerin der Locate Solution GmbH), Martin Reich (Geschäftsführer der Locate Solution GmbH), Martin Buck (Vorsitzender der Geschäftsführung der ifm electronic gmbh), Reinhard Paß (Oberbürgermeister der Stadt Essen), Dr.-Ing. Hans-Jürgen Schrag (Konsulent der Geschäftsführung der Oschatz GmbH), Dr.-Ing. Jan-Christopher Schrag (Geschäftsführender Gesellschafter der Oschatz GmbH), Andreas Albrecht (Geschäftsführer der Oschatz GmbH) / 2. Reihe v.l.: Dr. Klaus Peterseim (Inhaber der Dom Apotheke), Garrelt Duin (Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Dietmar Düdden (Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH). Foto: Winfried Winkler/EWG

INDUSTRIE.ZUKUNFT.LEBEN. – unter diesem Motto trafen sich am 23. Juni 2014 rund 500 Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Colosseum Theater Essen. Sie alle folgten der Einladung der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH zum Essener Wirtschaftsempfang 2014.

War es in den letzten Jahren der Essener Mittelstand im Allgemeinen, der bei der 2008 von der EWG ins Leben gerufenen Veranstaltung im Fokus stand, so war es in diesem Jahr die Essener Industrie im Besonderen, auf die sich der Blick richtete.

Und das hat seinen Grund: Die Industrieunternehmen zwischen Karnap und Kettwig sind erfolgreich und innovativ. Sie erwirtschaften rund ein Drittel der Bruttowertschöpfung in Essen, sichern mit wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen Wohlstand und setzen auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Sie suchen in millionenschweren Forschungsprojekten nach der perfekten Symbiose von Klebstoffen und Etiketten. Sie forschen in Innovationszentren an den Kosmetika der Zukunft. Sie bauen Konditoreihallen, in denen die Sonnenenergie direkt in den Backprozess eingespeist wird. Und sie entwerfen Miniaturpumpen, die ihren Weg ins Weltall finden und dort im Rahmen eines NASA-Experiments für die gleichmäßige Bewässerung von Pflanzenkulturen sorgen. Kurzum: Die moderne und zukunftsorientierte Industrie in Essen orientiert sich an den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt. Oder noch kürzer: INDUSTRIE.ZUKUNFT.LEBEN. „Das Motto unseres diesjährigen Wirtschaftsempfangs ist eine Hommage an die Essener Industrieunternehmen, die in unserer Stadt Großartiges leisten. Wir wollen die Industrie in Essen noch mehr unterstützen als bisher und den Unternehmen ein positives Umfeld bieten. Dazu brauchen wir den breiten Konsens mit der Verwaltung, der Politik, den Wirtschaftsorganisationen und in der Bevölkerung“, so EWG-Geschäftsführer Dr. Dietmar Düdden.

Zur Wahl des Mottos der Veranstaltung gratulierte Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, der Essener Wirtschaftsförderung, denn die Begriffe Industrie, Zukunft, Leben gehörten geradezu programmatisch zusammen, wolle man zukunftsweisende Standortpolitik betreiben. „Der jetzt in Angriff genommene Masterplan Industrie für Essen liegt auf der Linie dieses Handels. Ich glaube, ein solcher Masterplan kann Maßstäbe für die gesamte Wirtschaftsregion setzen“, führte der Minister weiter aus.

Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß betonte in seiner Begrüßungsrede die große Bedeutung der Industrie für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Essen. „Wir brauchen auch in Zukunft eine breite und stabile industrielle Basis. Die Industrie in Essen sichert Arbeitsplätze und vergibt eine Vielzahl kleiner und großer Aufträge an Dienstleister. Dieses enge Zusammenspiel, auch mit weiteren wichtigen Zukunftsbranchen, funktioniert nur, wenn das Fundament stimmt. Die Industrie hat deshalb eine Schlüsselrolle für die Zukunft unserer Stadt – und damit auch für den Strategieprozess Essen.2030“, so Paß.

Großer Preis des Mittelstandes 2014: Nominierungen

Die Schlüsselrolle, die die Industrie für den Wirtschaftsstandort Essen spielt, spiegelt sich auch in den Nominierungen für den ʼGroßen Preis des Mittelstandes 2014ʼ wider. Drei der vier mittelständischen Essener Unternehmen, die im Rahmen des Wirtschaftsempfangs die Nominierungsurkunde aus den Händen von Oberbürgermeister Reinhard Paß erhielten, gehören dem industriellen Sektor an. Die für den ʼGroßen Preis des Mittelstandes 2014ʼ nominierten Essener Unternehmen sind die ifm electronic gmbh, die Locate Solution GmbH, die Oschatz GmbH und die Dom Apotheke. Sie alle verbinden in vorbildlicher Weise außergewöhnliche unter¬nehmerische Leistungen mit der Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie mit gesellschaftlichem Engagement.

So ist die auf Automatisierungs- und Sensortechnik spezialisierte ifm electronic gmbh mit über 600 Patenten nicht nur besonders innovativ. Das Unternehmen zählt mit einem Jahresumsatz von rund 630 Millionen Euro zu den Branchenführern weltweit, beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter in über 70 Ländern und setzt mit mehr als 100 Auszubildenden auch Akzente in der Berufsausbildung. Nicht ohne Grund ist die ifm electronic gmbh zum Entrepreneur des Jahres 2013 und zu Deutschlands TOP-Arbeitgeber 2012 gewählt worden. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen unter anderem in diversen Bildungs- und Sportprojekten und in der Denkmalpflege. ifm ist Mitglied im Initiativkreis Ruhr und der Vorsitzendende der ifm-Geschäftsführung ist im Vorstand des Essener Unternehmensverbandes. Damit unterstützt das Unternehmen die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung in Essen und im Ruhrgebiet.

Ebenfalls innovativ und auch gesellschaftlich engagiert ist die Locate Solution GmbH. Sie hat sich, mit allein 15 Produktinnovationen seit 2012, im Bereich der alltagsunterstützenden Assistenz-Lösungen und bei Lösungen zum Gebäudemanagement deutschland- und europaweit einen Namen gemacht hat. Die technischen Assistenz-Lösungen tragen dazu bei, das Leben von älteren oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen sicherer und mobiler zu gestalten und die Eigenständigkeit der Anwender zu erhalten. Das gesellschaftliche Engagement bei der Locate Solution GmbH erstreckt sich von der Freizeitgestaltung für Senioren bis hin zur Förderung von Nachwuchstalenten im Sport. Zudem engagiert sich das Unternehmen als Mitglied der Pflegekonferenz der Stadt Essen und der Arbeitsgemeinschaft ʼEssen forscht und heiltʼ mit dem Ziel, die Qualität der pflegerischen und medizinischen Versorgung der Patienten in Essen zu verbessern.

Mit der Oschatz GmbH geht ein weiteres Industrieunternehmen ins Rennen um den ʼGroßen Preis des Mittelstandes 2014ʼ. Der global operierende Anlagenbauer gehört mit einem Jahresumsatz von rund 151 Millionen Euro, rund 1.400 Mitarbeitern und zahlreichen Tochterunternehmen und Vertretungen weltweit zu den TOP 100 des deutschen Mittelstands und zu den TOP 10 beim Umsatzwachstum. Gesellschaftlich engagiert ist die Oschatz GmbH unter anderem in der Nachwuchsförderung und in Form diverser Sponsoringaktivitäten. In Person des ehemaligen geschäftsführenden Gesellschafters und heutigen Konsulenten der Geschäftsführung, Dr. Hans-Jürgen Schrag, ist das Unternehmen im Präsidium der Industrie- und Handelskammer Ruhr zu Essen und im Vorstand des Essener Unternehmerverbandes vertreten.

Als eine der größten und leistungsfähigsten Apotheken in Deutschland, deren Historie bis in das Jahr 1856 zurückreicht, ist die Essener Dom Apotheke ebenfalls ein vielversprechender Anwärter auf den ʼGroßen Preis des Mittelstandes 2014ʼ. Rund 80 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende, befassen sich neben den Standardleistungen einer öffentlichen Apotheke auch mit der Krankenhaus-, Heim- und Praxisversorgung sowie mit der Arzneimittelherstellung, bei der individuell auf das Krankheitsbild und das Alter des Patienten abgestimmte Medikamente gefertigt werden. Auch das Engagement der Dom Apotheke ist vielfältig: Es reicht von der Nachwuchsförderung bis hin zu Sponsoring- und Unterstützungsaktivitäten u.a. für das Arztmobil und die Suppenküche für Obdachlose.

Zum Abschluss der Veranstaltung erwiesen sich der anschließende Abendempfang und der Infomarkt als hervorragende Möglichkeit für alle Beteiligten, Beziehungen zu knüpfen und Kooperationen anzustoßen.

Hintergrundinformationen zum ʼGroßen Preis des Mittelstandesʼ

Der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene ʼGroße Preis des Mittelstandesʼ gilt als eine der begehrtesten Wirtschaftsauszeichnungen in Deutschland. Allein im Jahr 2013 wurden deutschlandweit mehr als 4.000 Unternehmen von mehr als 1.000 Kommunen, Institutionen und Verbänden nominiert.

Der Wettbewerb wird jährlich bundesweit in zwölf Wettbewerbsregionen ausgeschrieben. Je Wettbewerbsregion werden drei Preisträger und fünf Finalisten aus dem Kreis der Nominierten ausgelobt. Die Oskar-Patzelt-Stiftung mit Sitz in Leipzig ist Träger dieses Wettbewerbs und wird hierbei von einer Vielzahl von Kammern und Verbänden unterstützt.

Für eine Nominierung sind nicht nur die Bilanzgewinne ausschlaggebend. Vielmehr rücken die Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, das soziale Engagement in der Region sowie Service, Kundennähe und Marketing in den Fokus der Nominierenden. Gefordert sind hervorragende Leistungen in allen fünf Kriterien, denn die Nichterfüllung nur eines Kriteriums kann zum Ausschluss aus weiteren Stufen des Wettbewerbs führen.

HERAUSGEBER:

EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Kennedyplatz 5
45127 Essen
Fon: 0201 / 82024-0
Fax: 0201 / 82024-92
E-Mailinfo@ewg.de
Internet: https://www.ewg.de

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