Ressourceneffizienz

Mehrwert für Unternehmen und Umwelt


Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Rohstoffen und Energieträgern wird das Thema "Ressourceneffizienz" für Unternehmen immer wichtiger. Kein Wunder, denn Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz gehen mit Kosteneinsparungspotenzialen einher und helfen, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten.

Die folgenden Projekte unterstützen Unternehmen dabei, mit weniger Ressourceneinsatz zu gleichen oder besseren Ergebnissen zu kommen.

ÖKOPROFIT®

ÖKOPROFIT® steht für Kostensenkungen durch betrieblichen Umweltschutz. Dies ist ein ganz einfaches Prinzip: Ressourcenschonendes Wirtschaften entlastet nicht nur die Umwelt, sondern senkt im Regelfall auch die Produktions- bzw. Betriebskosten der Unternehmen. Damit erhöhen sich Wettbewerbsfähigkeit und Marktchancen der Teilnehmerbetriebe.

Zum Untersuchungsumfang zählen u.a. die Bereiche Energie, Wasser, Abwasser, Abfall und Umweltrecht. Unter der Leitung des Umweltamtes und begleitet durch die EWG betreut ein Umweltbüro eine Gruppe von bis zu 15 Unternehmen über einen Zeitraum von ca. 12 Monaten. Ziel ist es, dabei individuelle Handlungsansätze zu identifizieren und bereits erste konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im jeweiligen Unternehmen umzusetzen.

Die positiven Effekte von ÖKOPROFIT® lassen sich insbesondere im produzierenden Gewerbe wie im Handwerk, aber auch in Dienstleistungsunternehmen und Handelshäusern feststellen. Zusätzlich stellt das Verfahren ein hervorragendes Marketing-Instrument dar.

Kältenetz Ruhr

Die Themen Kälteerzeugung und -anwendung haben in der Diskussion um die Energiewende bislang kaum eine Rolle gespielt. Dennoch sind hier erhebliche Effizienzpotenziale vorhanden, so dass Kälteenergieeffizienz auch vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Kältebedarfs, z .B. durch wachsende Komfortansprüche oder den Klimawandel, für die Zielsetzungen des regionalen Klimaschutzes und auch im Hinblick auf Kostenreduktion bei Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Gerade im Ballungsraum der Metropole Ruhr ist "Kälte" daher ein aktuelles und bedeutsames Handlungsfeld.

In einem durch die Stiftung Mercator geförderten Projekt wurde unter Leitung der EWG neben einem Akteurskataster eine regionale Potenzialanalyse erstellt. In Fallstudien wurden konkrete Effizienzpotenziale ermittelt, um darauf aufbauend Handlungsschwerpunkte und Strategien für eine Verbreitung energieeffizienter Lösungen im Kältemarkt Ruhr zu entwickeln. Darüber hinaus wurden regionale Wertschöpfungseffekte durch Maßnahmen der Kälteenergieeffizienz in der Metropole Ruhr abgeschätzt.

Letztlich soll das im Projekt erarbeitete Konzept für ein Kälteenergieeffizienz-Netzwerk in der Metropole Ruhr gemeinsam mit Partnern umgesetzt werden.

Klimaschutz-Teilkonzept Stadthafen Essen

Das Projekt zielt darauf ab, im Stadthafen modellhaft Ansätze zu entwickeln, die dazu beitragen, den Flächen- und Energieverbrauch sowie Emissionen zu minimieren, regenerative Energien zu nutzen und Ressourcen zu schonen.

Durch Kooperation und überbetriebliche Verbundprojekte sollen die vorhandenen Potenziale, lokale und regionale Wertschöpfungsketten sowie weitere Synergien intensiv genutzt werden. Dabei werden Maßnahmen in den Vordergrund gestellt, die neben dem Umweltschutz gerade auch Wirtschaftlichkeitsaspekte berücksichtigen und miteinander in Einklang bringen. Betriebliche Ressourceneffizienz und Kostensenkungen sowie überbetriebliche Optimierungen können so einen Beitrag zum Klimaschutz „vor Ort“ leisten.

Das durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt wird u.a. von der Stadtwerke Essen AG, dem Umweltamt der Stadt Essen und der Essener Klimaagentur begleitet. Die Projektleitung liegt bei der EWG.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Erich Bauch
Energie-, Wasser- und Umweltwirtschaft
0201 / 820 24 22
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