Erster offizieller Besuch einer Delegation aus Hangzhou in Essen

Essen - Freitag, 17. Juli 2009

Die Möglichkeiten der langfristigen Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftsstandorten Hangzhou / China und Essen war Thema des ersten Gesprächs zwischen den Repräsentanten der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG), des Unternehmens ABW und einer Delegation der Stadt Hangzhou / China.

Klaus Kipper-Doktor (EWG) stellte die vielfältigen Vorteile des Wirtschaftsstandortes Essen, als zentraler Metropole des Ruhrgebietes, vor. Auch im Rahmen der Standortbesichtigung, unter Leitung von Carsten Richter (EWG), konnten sich die Gäste aus dem fernen Asien einen ersten Eindruck der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit der ansässigen Unternehmen und Einrichtungen verschaffen.

Die Delegation, unter Führung der stellvertretenden Leiterin der Außenwirtschaftsbehörde von Hangzhou, war auf Einladung des Unternehmens ABW in Deutschland zu Gast. Andreas Bauschke, Geschäftsführer des Wirtschaftsberatungsunternehmens ist seit 11 Jahren in China und Südostasien tätig und Vertragspartner der 6,5 Mio. Metropole Hangzhou.

Noch in diesem Sommer soll eine Repräsentanz Hangzhous im Essener Technologie und Entwicklungs Centrum (ETEC) eröffnet werden. Für interessierte Produktions- und Dienstleistungsunternehmen des Ruhrgebietes entsteht somit eine direkte Anlaufstelle für den Einstieg in das Ostasiengeschäft. Im Gegensatz zu Europa, konnte die chinesische Volkswirtschaft im ersten Halbjahr 2009 ein positives Wirtschaftswachstum von über 6 Prozent erreichen. Für deutsche Unternehmen nach wie vor ein Absatzmarkt mit Perspektive, gerade in der gegenwärtigen Gesamtsituation.

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