In Essen orientiert sich die Stadterneuerung an historisch gewachsenen Strukturen. Die Umnutzungen der großen Industriebrachen stellen einmalige Chancen für die Stadtentwicklung dar.
Im Bereich des alten Stadtkerns sind das Quartier um den Essener Hauptbahnhof sowie der Bereich Berliner Platz / Limbecker Platz Orte, denen das besondere Augenmerk der Planer gilt. Umschlossen vom zweiten Stadtring bilden die weststadt, das Universitätsviertel und der Bereich Hachestraße / Hollestraße neue Schwerpunkte der Stadterneuerung. Der dritte Stadtring umschließt mit dem Krupp-Gürtel und den Flächen des sogenannten „Ostviertels“ Areale aktueller Stadterneuerung. Gemeinsam mit den jeweils beteiligten Unternehmen entwickeln Stadtplaner und Wirtschaftsförderer diese Flächen.
Heute bilden die so genannten „Stadteingangssituationen“ ein Äquivalent zu historischen Stadttoren.Diese sind im Essener Norden das Weltkulturerbe Zollverein, im Süden das Gruga Carree, im Westen der Krupp-Gürtel und das Westviertel sowie im Osten zukünftig der Medion Technologie Campus auf dem Gelände der ehemaligen Gustav-Heinemann-Kaserne und der TechnologieParkEssen. Diese modernen Stadttore vermitteln dem Besucher einen ersten Eindruck von Essen.
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