Mit der Entscheidung für einen Neubau in Essen, direkt am nördlichen Rand der Innenstadt, stärkt
RWE die Stadt als einen der wichtigsten Energiestandorte Deutschlands. Gleichzeitig ist das neue Gebäude ein Symbol für die dynamische Entwicklung des Energiehandels im und für den RWE-Konzern. Das Essener Nordviertel rund um die circa 15 Hektar große RWE-Fläche bietet neuen Raum dafür, dass in Essen und dem Ruhrgebiet auch die nächsten Kapitel der Energiegeschichte in Deutschland mitgeschrieben werden.
Im Herzen des Ruhrgebiets ist Essen einer der renommiertesten Standorte der europäischen Energiewirtschaft. Branchengrößen wie RWE,
E.ON Ruhrgas, Evonik
Industries, STEAG sowie mittelständische Unternehmen prägen diesen bedeutenden Wirtschaftssektor. Vor traditionsreichem Hintergrund entwickelt sich das Essener Nordviertel heute zu einem lebenswerten Stadtquartier mit einem Nutzungsmix von Arbeiten, citynahem und hochwertigem Wohnen und Freizeitangeboten. Markante Kernbestandteile sind vorhandene und im Bau befindliche Betriebsgebäude von RWE, das Com.In - Kompetenzzentrum für Kommunikation und Informationstechnologie der Stadt Essen, eine weiter zu entwickelnde Grünstruktur und der Campus der direkt angrenzenden Universität Duisburg-Essen.
Ein Beispiel für den hohen gestalterischen Anspruch an die Quartiersentwicklung ist die Umsetzung des aus einem Wettbewerb hervorgegangenen Entwurfs von Kaspar Kraemer Architekten Köln für die neue Unternehmenszentrale von RWE
Supply & Trading an der Altenessener Straße 27. Dort bündelt der RWE-Konzern seine Energiehandelsaktivitäten aus mehreren Ländern Europas. Der Neubau erreicht ein hohes Maß an energetischer Effizienz: so wird beim Primärenergiebedarf ein Wert von 127
kWh pro m² und der Energiesparverordnung von maximal 180 kWh deutlich unterschritten. Die Gesamtinvestition für den Neubau belief sich auf rund 40 Millionen Euro. Die mehr als 12.000 m² Nutzfläche bieten Platz für bis zu 800 Büroarbeitsplätze.
Auf dem Gelände des 1840 durch Mathias Stinnes gegründeten Steinkohlen-Bergwerks Victoria Mathias wurde 1898 das erste Elektrizitätswerk der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk
AG (RWE) errichtet.