Essen ist eine der führenden Bildungsmetropolen Deutschlands. An rund 200 allgemeinbildenden Schulen, Berufskollegs und der Internationalen Schule Ruhr bilden rund 5.000 Lehrkräfte über 89.000 Schüler aus. Rund 350 Institutionen und Unternehmen verstärken den Wirtschaftsfaktor "Bildung". Etwa 16.500 Menschen sind in diesem Bereich tätig.
Zahlreiche kleine und mittlere Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, namhafte national und international anerkannte Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie regional und überregionale Netzwerke und Initiativen sind Träger der Bildungswirtschaft in Essen. Beispielhaft seien hier genannt:
- der Campus Essen der Universität Duisburg-Essen
- die Folkwang Universität
- das Haus der Technik (HdT)
- das Berufsförderungszentrum (BfZ)
- die Kraftwerkerschule (KWS)
- das BildungsCentrum der Wirtschaft (BCW)
- die Journalistenschule Ruhr
- das Rheinisch-Westfälische Berufskolleg für Hörgeschädigte
- die IREBS Immobilienakademie
- die RAG Bildung
- die RWTÜV + TÜV Nord Akademie
- die FOM Hochschule für Ökonomie und Management
- die Verwaltungsakademie
- und viele andere
Die Essener Weiterbildungseinrichtungen genießen im Ausland einen hervorragenden Ruf. Ausländische Firmen schicken ihre Fachkräfte zur Aus- und Weiterbildung nach Essen. Und die hiesigen Bildungsfachleute werden weltweit angefragt.
Wichtige Weichenstellungen sollten auch schon in der Schulausbildung erfolgen. Insbesondere vor dem Hintergrund der wegfallenden nationalen Grenzen müssen Schülerinnen und Schüler praxisorientiert auf einen internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet werden. SWE - Schulen und Wirtschaft Essen e.V. ist Ansprechpartner für Wirtschaft und Schulen in Essen. Er fungiert als Schaltstelle zwischen dem Verbund Schule-Wirtschaft und wird durch die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH koordiniert. Die Europa-Schulen Essen sind ein gemeinnütziger Zusammenschluss von 12 Schulen aller Stufen und Schulformen aus Essen . Ihr Ziel ist es, eine berufsorientierte Ausbildung, Flexibilität und Mehrsprachigkeit im Unterricht zu fördern und die Zugangschancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Beide Modelle gelten als beispielhaft. Damit werden Bildung und Qualifizierung in Essen zu einem Standortvorteil im wirtschaftlichen Wettbewerb und Essen bietet diesen Standortfaktor in herausragender Qualität.